"Dein Reich komme": Aspekte eines theologischen Heimatverständnisses

Die Bibel beschreibt bereits die Schöpfung als Gottes Gewähren von Heimat. Der Mensch erhält dabei den Auftrag, das Geschaffene als Heimat zu bewahren. Gottes Handeln ist von da an eine immer wieder neue Befreiung zur Heimat, die sich vollendet in der vollkommenen Heimat "im Himmel" (Phil....

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Nebentitel:"Themenheft: Heimat"
1. VerfasserIn: Zeindler, Matthias 1958- (VerfasserIn)
Medienart: Elektronisch Aufsatz
Sprache:Deutsch
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Veröffentlicht: 2021
In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie
Jahr: 2021, Band: 73, Heft: 4, Seiten: 351-363
normierte Schlagwort(-folgen):B Bibel / Kirche / Heimat
IxTheo Notationen:CH Christentum und Gesellschaft
HA Bibel
NBN Ekklesiologie
weitere Schlagwörter:B search for home
B Creation
B Loss of home
B being foreign
B finding home
B church in the "far country"
Online-Zugang: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Bibel beschreibt bereits die Schöpfung als Gottes Gewähren von Heimat. Der Mensch erhält dabei den Auftrag, das Geschaffene als Heimat zu bewahren. Gottes Handeln ist von da an eine immer wieder neue Befreiung zur Heimat, die sich vollendet in der vollkommenen Heimat "im Himmel" (Phil. 3,20). Heimat kann in biblischer Perspektive immer nur für die Fremden offene Heimat sein. In einer sich säkularisierenden Gesellschaft lernen die Kirchen wieder, sich als Kirchen in der Fremde, in der Diaspora zu verstehen. Die Fremdheit der Kirche gründet dabei nicht in religionssoziologischen Konstellationen, sondern in ihrer Nähe zu Christus, der in der Welt ein Fremder blieb.
ISSN:2366-7796
Enthält:Enthalten in: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie
Persistent identifiers:DOI: 10.1515/zpt-2021-0044