Ezechiel
(Tragiker). Hell. Jude, vermutlich aus Alexandrien; Tragödiendichter; Vf. einer griech. Tragödie »Exagoge« (»Der Auszug«, sc. aus Ägypten) im Anschluß an LXX, Ex 1–15; nach 240, sicher vor 100 v.Chr. Die erhaltenen Fragmente (insg. 269 Verse) stellen das größte erhaltene Stück griech. Tragödie nach...
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| Medienart: | Elektronisch Lexikonartikel |
| Sprache: | Deutsch |
| Verfügbarkeit prüfen: | HBZ Gateway |
| Fernleihe: | Fernleihe für die Fachinformationsdienste |
| Veröffentlicht: |
2015
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| In: |
Religion in Geschichte und Gegenwart online
Jahr: 2015 |
| Online-Zugang: |
Volltext (lizenzpflichtig) Volltext (lizenzpflichtig) |
| Zusammenfassung: | (Tragiker). Hell. Jude, vermutlich aus Alexandrien; Tragödiendichter; Vf. einer griech. Tragödie »Exagoge« (»Der Auszug«, sc. aus Ägypten) im Anschluß an LXX, Ex 1–15; nach 240, sicher vor 100 v.Chr. Die erhaltenen Fragmente (insg. 269 Verse) stellen das größte erhaltene Stück griech. Tragödie nach Euripides und zugleich das größte erhaltene Stück jüd.-hell. Poesie dar. Folgende Szenen sind erhalten: 1. Mose berichtet von seinem bisherigen Schicksal und seinem Plan zur Flucht aus Ägypten; er erblickt Sepphora (V.1–65); 2. Sepphora berichtet Chum von ihrer Ehe mit Mose; Moses Traum und Raguels Deutung (V.66–89); 3. Mose am brennenden Dornbusch; das Stabwunder (V. 90–192); 4. Der Durchzug durch das Rote Meer (Botenbericht) (V. 193–242); 5. Mose erfährt von einem Ort mit Wasser und Nahrung; der Phoinix (V.243–269). Die bis in einzelne Formulierungen gehende Anlehnung an LXX und die Anleihen beim hohen Stil der griech. Tragödie des 5.Jh. v.Chr. (Metrik, Sprache) machen das Spezifische dieser Tragödie aus. Dazu treten Einflüsse der traditionellen jüd. Exegese (: VIII.,1.). E. hat aus diesen Elementen ein stimmiges Drama geschaffen. Ob das Stück zur Aufführung bestimmt oder als reines Lesedrama konzipiert war, läßt sich aus dem Text heraus nicht entscheiden. |
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| ISSN: | 2405-8262 |
| Enthält: | Enthalten in: Religion in Geschichte und Gegenwart online
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| Persistent identifiers: | DOI: 10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_04936 |