Claudius, Kaiser

Claudius, Kaiser. Tiberius C. Nero Germanicus (1.10.10 v.Chr. Lyon – 13.10.54 n.Chr. Rom) wurde nach dem Tod des Caligula (24.1.41 n.Chr.) als Imperator ausgerufen. C. wurde von Agrippina, einer seiner Frauen, vergiftet, die ihrem Sohn Nero die Nachfolge sichern wollte. Unter C. wurde die kaiserlich...

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Main Author: Horn, F.W. (Author)
Format: Electronic Dictionary entry/article
Language:German
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Published: 2015
In: Religion in Geschichte und Gegenwart online
Year: 2015
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
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Description
Summary:Claudius, Kaiser. Tiberius C. Nero Germanicus (1.10.10 v.Chr. Lyon – 13.10.54 n.Chr. Rom) wurde nach dem Tod des Caligula (24.1.41 n.Chr.) als Imperator ausgerufen. C. wurde von Agrippina, einer seiner Frauen, vergiftet, die ihrem Sohn Nero die Nachfolge sichern wollte. Unter C. wurde die kaiserliche Verwaltung ausgebaut, und die Grenzen des Reichs wurden erweitert. C. förderte die altröm. Kulte (Römische Rel.), im Gegensatz zu Caligula aber nicht die rel. Verehrung der Person des Kaisers. Nach Cassius Dio 60,6, 6 hat C. im Jahr 41 n.Chr. ein Versammlungsverbot für Juden in Rom erlassen. Von diesem Edikt ist die von Suet.Cl. 25,4 berichtete Ausweisung von Juden aus Rom 49 n.Chr. zu unterscheiden, die auch Judenchristen einschloß und Aquila und Prisca nach Korinth brachte (Apg 18,2).
ISSN:2405-8262
Contains:Enthalten in: Religion in Geschichte und Gegenwart online
Persistent identifiers:DOI: 10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_03085