Deuteronomium

Als Dtn wird nach LXX und Vulgata (Bibelübersetzungen: I.) das in jüd. Tradition nach dem Buchanfang »Reden« (debārîm) benannte 5. Buch des Pentateuch bez. Der Name Dtn faßt das als Sammlung von Abschiedsreden des Mose in 1–4; 5–28; 29–32; 33 stilisierte Gesetz zusammen, das in der Endgestalt des Pe...

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Main Author: Otto, E. (Author)
Format: Electronic Dictionary entry/article
Language:German
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Published: 2015
In: Religion in Geschichte und Gegenwart online
Year: 2015
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
Volltext (lizenzpflichtig)
Description
Summary:Als Dtn wird nach LXX und Vulgata (Bibelübersetzungen: I.) das in jüd. Tradition nach dem Buchanfang »Reden« (debārîm) benannte 5. Buch des Pentateuch bez. Der Name Dtn faßt das als Sammlung von Abschiedsreden des Mose in 1–4; 5–28; 29–32; 33 stilisierte Gesetz zusammen, das in der Endgestalt des Pentateuch Repetition der Sinaitora im Land Moab sein will. Inhaltliche Überschneidungen und Differenzen zw. der Sinaitora von Dekalog, Bundesbuch, Heiligkeitsgesetz und Dtn deuten auf eine komplexe überlieferungsgesch. Relation zw. Dtn und Sinaitora, von der sich das Dtn auch durch eine intensive paränetische Durchdringung des Gesetzes abhebt.
ISSN:2405-8262
Contains:Enthalten in: Religion in Geschichte und Gegenwart online
Persistent identifiers:DOI: 10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_03574