"Der Ort ist wol leiblich": die aristotelische Raumlehre und die christliche Theologie

Die aristotelische Physik kennt keinen Begriff des absoluten Raumes. Sie lehrt, dass die Außenflächen der anderen Dinge, die mich umschließen, meinen Ort und Raum bestimmen. Der Raum ist also relativ und setzt die körperlichen Dinge voraus. Am Beispiel von Paulus, Pseudo-Klemens und Luther wird geze...

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Bibliographic Details
Main Author: Saarinen, Risto 1959- (Author)
Format: Electronic Article
Language:German
Check availability: HBZ Gateway
Interlibrary Loan:Interlibrary Loan for the Fachinformationsdienste (Specialized Information Services in Germany)
Published: 2024
In: Berliner theologische Zeitschrift
Year: 2024, Volume: 41, Issue: 1, Pages: 47-62
Online Access: Volltext (lizenzpflichtig)
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Description
Summary:Die aristotelische Physik kennt keinen Begriff des absoluten Raumes. Sie lehrt, dass die Außenflächen der anderen Dinge, die mich umschließen, meinen Ort und Raum bestimmen. Der Raum ist also relativ und setzt die körperlichen Dinge voraus. Am Beispiel von Paulus, Pseudo-Klemens und Luther wird gezeigt, dass diese klassische Raumlehre auch für die Theologie des Körpers und des Raumes bedeutsam ist.
The classical Aristotelian physics does not teach absolute space but holds that the outer surfaces of other things surrounding me define my place or space. Space is thus relative and assumes the existence of corporeal things. Using the examples of Paul, pseudo-Clemens and Luther, the paper argues that these teachings have some relevance to the theology of space and body.
ISSN:2699-3414
Contains:Enthalten in: Berliner theologische Zeitschrift
Persistent identifiers:DOI: 10.1515/bthz-2024-0005